Protokoll der FBR-Sitzung vom Mittwoch, 10. November 2004
Dies ist *nicht* die offizielle Seite des Fachbereichsrates, sondern nur ein
Protokoll von Studierenden für Studierende!
Tagesordnung
1. Festlegung der Tagesordnung
2. Genehmigung der Niederschrift 19. Sitzung
3. Berichte und Anfragen
4. Bachelor- und Masterstudiengänge in Informatik - Bericht von Herrn Prof. Ebert
4.a Personalsituation
5. Weitere Lehraufträge WS 2004/05
6. Lehrbericht 2004
7. Verschiedenes
8. Personalia (nicht öffentlich)
TOP 1: Festlegung der Tagesordnung
Einfügen des Tops 4.a Personalsituation.
TOP 2: Genehmigung der Niederschrift 19. Sitzung
Das Protokoll wird ohne Änderungen genehmigt.
TOP 3: Berichte und Anfragen
Berufungskommission für die
W2 Professur "Wirtschaftsinformatik"
Frau Meletiadou wurde als zweite wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Berufungskommission nachbenannt.
Wahlen am Fachbereich
Wahlen für die Gremien am Fachbereich werden am 7. und 8. Dezember 2004 stattfinden.
Frist für die Einreichung der Vorschläge ist der 22. November 2004.
Bericht aus dem Senat
- Wahl des Vizepräsidenten: in Koblenz wurde Herr Liebert zum Vizepräsidenten gewählt, in Landau wurde der jetzige Vizepräsident wiedergewählt.
- Die Hochschulleitung hat bisher nicht den Eindruck gemacht, von der 15-monatigen Stellensperre abzusehen.
- Verlagerung des Präsidialamtes: Das Ministerium hat beschlossen, dass die Dezentralisierung durchgeführt wird. In diesem Zuge werden unter anderen Frau Latschar (Auslandsangelegenheiten) und Herr Koch (Forschung) nach Koblenz kommen.
- Prof. Lautenbach wurde der DFG-Antrag "Toolunterstützte Modellierung, Analyse und Synthese sicherheitsrelevanter Steuerungen für den Eisenbahnverkehr
mit Petri-Netz Technologien" genehmigt.
TOP 4: Bachelor- und Masterstudiengänge in Informatik - Bericht von Herrn Prof. Ebert
Fakultätentag Informatik
- Der Fakultätentag Informatik ist zuständig für die ca. 40 Informatikstudiengänge in Deutschland.
- Auftrag des Plenums des Fakultätentages Informatik an die Studienkommission, bestehend aus 10 Leuten mit Prof. Jürgen Ebert als Vorsitzenden, allgemeine Empfehlungen für Bachelor- und Master-Studiengänge, Ausbildungsziele, Inhalte (d.h. Struktur) etc. zu erarbeiten.
- Bachelor und Master als konsekutive Studiengänge, jedoch zusammen gleichwertig zum Diplom.
Der Master als Regelabschluss ist das Ziel!
- Ziel für Bachelor: eine hohe fachliche Breite (in 6 bzw. 7 Semestern); ein Bachelor soll "arbeitsmarktfähig" sein; die Industrie kann aber nur erwarten, dass Bachelor-Absolventen eingearbeitet werden können.
- Ziel für Master: Vertiefung und selbständiges wissenschaftliches Arbeiten (in 4 bzw. 3 Semestern).
- Leistungspunkte: d.h. die Verwendung von ECTS-Punkten wird beibehalten.
- Ein Leistungspunkt entspricht 30h Arbeitsaufwand; schwierige Vorlesungen sollten mehr ECTS-Punkte erhalten, da mehr Aufwand; dies ist jedoch recht schwierig umzusetzen.
- Es sind 60 Leistungspunkte pro Jahr, d.h. 1800h pro Jahr vorgesehen.
- Zudem sollte es fächerübergreifende Studieninhalte, englisch-sprachige Veranstaltungen, Mentoren für Studenten etc. geben.
- Die Empfehlungen wurden an alle Mitgliedsfakultäten versandt.
Diskussion über Empfehlungen für Bachelor- und Master-Studiengänge:
Wie gehen wir in Koblenz damit um?
Die Diskussion brachte hervor, dass es wichtig ist in der Prüfungsordnung festzulegen, dass Vorlesungen, die im Masterstudiengang essentielle Grundlagen darstellen, jedoch noch nicht im Bachelor-Studiengang gehört worden sind, unbedingt nachzuholen sind.
Es wurde eine Arbeitsgruppe geformt mit dem Auftrag einer detaillierteren Betrachtung der Ausführung der Module für den Bachelor und Masterstudiengang. Mitglieder der Arbeitsgruppe sind die Professoren Ebert, Priese, Troitzsch, Steigner und Diller und die Studenten Trappe, Lonitz, N.N.. Bei der Arbeit soll insbesondere auch auf die Erfahrung im Studiengang IM zurückgegriffen werden.
Empfehlung für die (Neu-)Gestaltung der Studiengänge IM (Bachelor- und Master) - Bericht von Herrn Prof. Zöbel
- Bisher waren zu viele Veranstaltungen für die IM zu exportieren.
- Der Informatik-Export-Anteil, der faktisch bei über 40 SWS gelegen hat, soll daher zurückgefahren werden.
- Idee ist einen großen Block mit Informatik-Anteil im ersten und zweiten Semester in der IM einzuführen, damit im weiteren Verlauf des Studiums reguläre Informatik-Veranstaltungen von IM-Studenten gehört werden können, wie z.B.Softwaretechnik, Datenbanken, etc. aus der Informatik.
- Um IM-Studenten das Verstehen von diesen Informatik-Veranstalungen zu ermöglichen, gibt es in der Inf1 und Inf2 für Nicht-Informatiker z.B. auch einen Teil technischer und theoretischer Grundlagen, etc.
- Softwaretechnik, Datenbanken und Rechnernetze sollten dann als Wahlpflicht im 3.-6. Semester angeboten werden. KI würde nicht mehr angeboten, da hierfür die Vorlesung Logik zuvor gehört werden müsste, welche jedoch zu weit weg von IM ist.
- Dies würde allerdings zu einem Stundenkontingent von 34 Stunden (vorher 30 Stunden) im Bereich Informatik auf Bachelor und Master verteilt führen.
- Nach ausführlicher Diskussion konnte noch kein konsensfähiger Beschluß gefasst werden.
TOP 4.a: Personalsituation
- Die 15-monatige Stellensperre und die daraus resultierenden Defizite wurden vom Fachbereich gut bewältigt.
Im nächsten Jahr müssen 12,5% eingespart werden.
- Da die Stellenübersicht durch viele unbesetzte Mitarbeiterstellen charakterisiert ist, hat der Fachbereich sich überlegt, ob er nicht einen Stellenpool bilden möchte. Durch diese Poolbildung könnten über die Jahre Gelder eingespart werden. Über den Pool würde der Rat verfügen.
- Nach längerer Diskussion beschließt der FBR die Stellen 271 (aus der Arbeitsgruppe Ebert) und 281 (aus der Arbeitsgruppe Frank) aus der Zuordnung herauszunehmen und dem neuen FBR zur Entscheidung zu überlassen. Angenommen mit drei Enthaltungen.
TOP 5: Weitere Lehraufträge WS 2004/05
Herr Lutz Kirchner erhielt einen unbesoldeten Lehrauftrag für die
Lehrveranstaltung "Modellierung betrieblicher Informationssysteme" (2 SWS) und die
"Übung zur Modellierung I" (2 SWS).
Frau Vesena Höhler erhielt einen besoldeten Lehrauftrag für die
Lehrveranstaltung "Buchführung und Bilanzen" (2 SWS) und zwei "Übungen zu Buchführung und Bilanzen" (je 1 SWS).
Das Institut für Computervisualistik beantragt für das Sommersemester 2005
zwei besoldete Lehraufträge zu vergeben:
An Prof. Batori die Pflichtveranstaltung "Mensch-Maschine Kommunikation" (2 SWS)
und an Sahla Bouattour das Seminar "Medizinische Bildverarbeitung an Herzbildern".
Für letztere Veranstaltung werden auch Mittel des Senatsausschusses
für Frauenfragen beantragt.
Der Fachbereichsrat befürwortet die Erteilung der beiden Lehraufträge.
Einstimmig angenommen.
TOP 6: Lehrbericht 2004
Im 13. Lehrbericht zeigt sich in der Übersicht der Abschlußarbeiten ein ganz erhebliches Ungleichgewicht: von 99 Studienarbeiten sind 55 Arbeiten von 2 Arbeitsgruppen betreut werden. Bezüglich Studien-, Diplom-, Master- und Bachelor-Arbeiten ist es wünschenswert, dass sich diese Betreuung besser verteilt. Hier geht auch der Aufruf an die Studierenden, sich nicht immer die gleichen Betreuer auszusuchen.
Der Fachbereich bedankt sich ganz herzlich bei Herrn Troitzsch für die geleistete Arbeit beim Verfassen der Lehrberichte über die letzten 12 Jahre.
TOP 7: Verschiedenes
Die nächste Sitzung findet am 1. Dezember 2004 statt.
TOP 8: Personalia
Nicht öffentlich.
Aufgeschrieben von Kristina Lonitz am
10.11.2004