Stichpunkte aus der FBR-Sitzung 06.02.2002
Dies ist *nicht* die
offizielle
Seite des FBR, sondern nur
ein Protokoll von Studenten für Studenten!
Anwesende
- Gruppe der Professoren
Prof. Dr. Jürgen Ebert,
Prof. Dr. Ulrich
Furbach,
Prof. Dr. Felix J. Hampe,
Prof. Dr. Lutz Priese,
Prof. Dr.
Manfred Rosendahl,
Prof. Dr. Dr. Klaus G. Troitzsch,
Prof. Dr. Dieter
Zöbel.
- Gruppe der akademischen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter
Torsten Gipp,
Volker Riediger.
- Gruppe
der nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Ute Perscheid.
- Gruppe der Studierenden
Kristina Lonitz,
Tobias
Nold,
Björn Pelzer,
Julia Wolff.
- Abwesende
Prof. Dr. Thomas King,
Bardo
Fraunholz.
TOP 1: Festlegen der Tagesordnung
- Tagesordnung
1. Festlegen der Tagesordnung,
2. Genehmigung der
Niederschrift,
3. Berichte und Anfragen,
4. Haushalt,
5.
Preisverleihung,
6. Öffentlichkeitsarbeit,
7. Bibliothek,
8.
Zulassungsbeschränkungen WS 2002/2003,
9. Lehrangelegenheiten,
10.
Prüfungsordnung,
11. Personalia,
12. Verschiedenes.
- Änderungen
Wegen krankheitsbedingter Abwesenheit von
Prof. Dr. Zöbel werden die Tagesordnungspunkte 7 und 9 auf
die
nächste Sitzung vertagt.
TOP 2: Genehmigung der
Niederschrift
Die Niederschrift der 11. Sitzung des Fachbereichsrates
vom 16.01.2002 wird genehmigt
TOP 3: Berichte und
Anfragen
- ECTS-Guide
Der ECTS-Guide
für Informationsmanagement ist fertiggestellt.
- Stundenzahl der Projektpraktika
Es gibt
einen Brief des Kanzlers, nach dem Projektpkraktika für
Dozenten nur
noch mit der Hälfte der Zeit veranschlag werden dürfen. Sie sind also
künftig
für Studierende weiterhin sechsüdig, für die
Betreuer allerdings nur noch dreistündig.
- Lehrverpflichtung für BAT-Verträge
Der Umfang der
Lehrverpflichtung für BAT-Verträge wird geklärt werden.
- Einrichtung von Juniorprofessuren
Es gibt einen Aufruf
des Präsidenten, 2002 und 2003 verstärkt Juniorprofessuren zu
schaffen, da es in
diesen Jahren ein Windhundverfahren gibt. Das bedeutet,
daß eine Beantragung der Juniorprofessuren ohne
Vorlage eines
Gesamtkonzeptsmöglich ist. Es können C1-, C2-, BAT-, A12- und
A13-Stellen ersetzt
werden, indem die Institute diese gegen Juniorprofessuren
eintauschen. Einmalig gibt es vom Bund 60.000 EUR
Zuschüsse pro
Juniorprofessur, das Problem ist, daß eine Rückwandlung nicht
möglich ist.
Aus verschiedenen Gründen entstehen durch die
Umwandlung hoher Stellen in Juniorprofessuren langfristig
Verluste.
- Bericht vom Senat
Am 11.09.2001 wurde unsere
Promotionsordnung gebilligt.
Die beantragen Stellen für das
Institut für Management wurden akzeptiert.
Beim Präsidialamt
wurde die vierte BAT4-W-Stelle im EDV-Bereich geschaffen.
Der
Tagesordnungspunkt Studienkonten wurde vertagt.
Die
Lehramtsstudiengänge sollen reformiert werden. Einzelheiten wurden bereits
im Protokoll der letzten
Sitzung des Fachbereichsrates festgehalten.
Saterdag referiert auf der nächsten Senatssitzung zu diesem
Thema. In
den nächsten zwei bis drei Monaten werden keine Stellen mit Lehramtsbezug
besetzt.
Der Haushalt wurde im Landtag eingereicht. Es wird erwartet,
daß in diesem Jahr 40 % der Vorjahresmittel
zugewiesen
werden.
Eine Beteiligung der anderen Fachbereiche am HyperCampus wird es
vorerst nicht geben. Es wird
demnächst
eine Betrachtung von arbeitenden Studenten in unserer Mensa
durch den Senat geben, um die Vorteile zu
zeigen. Es werden auf jeden Fall
Gebühren für die Karten eingeführt.
In diesem
Zusammenhang berichtet Prof. Dr. Furbach, daß er einen BMBF-Antag
über 400 Karten und 100 Notebooks
gestellt hat. Deshalb werden vorerst
keine neuen Karten erworben. Prof. Dr. Ebert erläutert das
sogenannte
Freiburger Modell. Durch große Stückzahlen werden
Notebooks für Stdudierende für 2/3 des
Listenpreises erworben, von
diesen Kosten tragen die Studierenden und die Universität jeweils
die
Hälfte. Dieses Vorgehen wird von Juristen mit der Begründung,
daß die Notebooks zur Hälfte
Lehrmittel und zu anderen
Hälfte Lernmittel sind, während gleichzeitig weniger Rechnerpools
gebraucht
werden, gebilligt. Prof. Dr. Furbach fügt daraufhin hinzu,
daß die BMBF-Notebooks für Pools
gedacht sind, daß
Studenten bei der Anschaffung eigener Notebooks aber einen Zuschuß
erhalten
sollten. Außerdem sollten die Lehrinhalte notebookgerecht
aufbereitet werden.
- Bericht des
Wissenschaftsrates
Prof. Dr. Hampe berichtet vom Vorliegen der
finalen
Version des Berichts. Ziel der Untersuchung war eigentlich der
Standort Landau, aber der Bericht geht
darüber hinaus. Die
Gesamtstruktur der Universität steht in Frage. Es gibt eine Koblenzer
Kommission zur Untersuchung, wie mit diesem
Bericht umzugehen ist. In dieser
Kommission sind die Dekane der Fachbereiche 1, 2 und 3 sowie Prof. Dr.
Dr.
Troitzsch und Prof. Dr. Ebert wegen ihrer guten Kenntnis der Historie
unserer Universität.
- Diverses
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CV-Professuren sind ausgeschrieben, das MK-Gebäude wird im nächsten
Semester nicht mehr genutzt, Raumenge
wird folgen.
TOP 4:
Haushalt
Der Gesamthaushalt dieses Jahres wird dem des letzten
Jahres ähnlich sein. Wegen krankheitsbedingter
Abwesenheit von Dr.
Jackel wird der Haushaltsschlüssel erst in der nächsten Sitzung
behandelt.
TOP 5: Preisverleihung
Martin Schulze
reichte bei den Professoren per Email zwei Verschläge ein, den
jährlichen Preis für
besonderes Engagement in Höhe von 1000
DM entweder nur an Studenten (z.B. für im-portal,
inforakel,
Webauftritt) oder auch an Dozenten (z.B. für metoo,
besondere neue Formen der Lehre) zu verleihen. Die
erste Möglichkeit
wurde präferiert. Prof. Dr. Furbach befürwortet eine Honorierung des
im-portals, Prof. Dr. Priese die CV-Party in der
Suppkultur. Julia Wolff
möchte eine echte Ausschreibung vor der Verleihung, damit alle eine Chance
haben,
sich dafür zu bewerben. Dies wird auch ab nächstem Jahr
geschehen. Dieses Jahr erhalten die
Verantwortlichen des im-portals den
Preis.
TOP 6: Öffentlichkeitsarbeit
Die
Zusammenarbeit der Arbeitsgruppen Öffentlichkeitsarbeit (Prof. Dr. Frank)
und Webdesign (Prof. Dr.
Ebert) hat noch nicht begonnen. Prof. Dr. Frank
erhält die Druckfreigabe für Druckwerke im Sinne
der
Öffentlichkeitsarbeit erst dann, wenn die Wiederverwendbarkeit der
Druckvorlage im Web gewährleistet ist. Der
Rest wurde
vertagt.
TOP 8: Zulassungsbeschränkung
Es gab
heftige Diskussionen darüber. Einerseits ist ein NC zur
Qualitätssicherung sinnvoll,
andererseits dauert aber die Umsetzung zu
lange. Im letzten Semester führte die späte Versendung
der
Zulassungsbescheide dazu, daß zum Beispiel bei Computervisualistik
die Durchschnittsnote 2,6 war, die
Durchschnittsnote der Anfänger aber
2,75. Ähnlich war es auch bei den Informationsmanagern (2,5 /
2,75). Viele, die
Chancen an anderen Universitäten hatten, haben diese also genutzt. Prof.
Dr. Hampe schlägt vor, wenigstens eine hohe Schranke zum Schutz gegen extrem hohe Bewerberzahlen
festzusetzen. Dies hätte den Vorteil, daß mit größter Wahrscheinlichkeit die Bewerberzahl
kleiner als die Anzahl der verfügbaren Plätze ist, wodurch den Bewerben schon kurz nach
Berwerbungsschluß ein Studienplatz garantiert werden kann. Falls es doch wieder extrem viele Bewerber
geben sollte, so ist man zumindest ein wenig geschützt. Zur Bewältigung der vielen Neuanfänger
müsse man dann aber trotzdem ein studentisches Tutorenprogramm durchführen, um die Masse zu
bewältigen. Dieses Problem läßt sich aber nicht einfach durch ein
Tutorenprogramm bewältigen, da später im Hauptstudium jeder auch Betreuung für
jeweils eine Studien- und eine Diplomarbeit braucht. Nach weiteren Diskussionen, kam es dann zur Abstimmung. Das Ergebnis ist, daß es im
nächsten Semester keinen Numerus Clausus für Informatik und Computervisualistik gibt. Für beide
Informationsmanagement-Studiengänge bleibt der Numerus Clausus so wie bisher.
TOP 9: Lehrangelegenheiten (obwohl eigentlich vertagt)
Julia Wolff berichtet, daß versucht wurde, über einen Beitrag in der infko.general Meinungen zu sammeln, wie
die Einführung in die Vertiefungsgebiete aussehen soll. Ein einziger Student hat sich gemeldet und sich für die
Variante Bildverarbeitung ausgesprochen. Prof. Dr. Ebert möchte allerdings lieber separate
Einführungsveranstaltungen zur Vermittlung von Grundlagen. Die Verantwortlichen der Vertiefungsrichtungen
werden sich hierüber Gedanken machen.
TOP 10: Prüfungsordnung
- CV-Prüfungsordnung
Prof. Dr. Dr. Troitzsch berichtet, daß es dringender Änderungen in der CV-Prüfungsordnung
bedarf. Jede Klausur dauert nun mindestens eine und maximal zwei Stunden, dieser Vorschlag wurde angenommen.
ECL 1 + 2 sowie BAC 1 + 2 werden künftig zweizeilig in der Prüfungsordnung stehen. Im Studiengang
Computervisualistik haben bis jetzt 31 Studierende das Vordiplom abgeschlossen, davon nur sechs mit
mündlichen Prüfungen. Drei Studierende im fünften Semester mit 114 oder 117 Punkten haben sich
beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses gemeldet und angefragt, ob sie denn nun wirklich alle
Prüfungen mündlich ablegen müssen. Künftig soll es daher so geregelt werden, daß,
wenn 110 Punkte insgesamt erreicht sind, die Fachprüfungen nicht abgelegt werden müssen, zu denen
alle ECTS-Punkte erreicht sind, sondern nur die, zu denen wenige Punkte fehlen.
Julia Wolff schlägt eine sehr
logische Veränderung der Prüfungsordnung vor. Jede einzelne Fachprüfung soll als bestanden
gelten, wenn die zugehörigen Leistungsnachweise alle erworben wurden, wenn also alle ECTS-Punkte erreicht
sind. Für die anderen Fachprüfungen sollen jeweils 50 % der ECTS-Punkte die Voraussetzung zur
Zulassung zur mündlichen Teilprüfung sein, die in den ersten fünf Semestern abgelegt werden
muß. Das Problem ist hier aber die Ungleichgewichtigkeit der Prüfungen.
Studierende könnten hier mit wenig Aufwand die kleineren Prüfungen umgehen, indem sie hierzu alle
ECTS-Punkte erwerben und nur die große Informatik-Prüfung mündlich ablegen wollen. Neue
Schlupflöcher würden entstehen. Nach reichlicher Diskussion war immer noch keine Konvergenz
erkennbar, weshalb sich die zuständigen Vertreter nun außerhalb des FBRs austauschen werden. Bis zu
einer endgültigen Entscheidung wird ab sofort die "110-Punkte-Variante" angewendet, da diese auf jeden
Fall das "Minimum" darstellt. Julias Vorschlag wäre ja "nur" eine noch weitergehende Entschärfung.
Der entsprechende Antrag für diese weitergehende Änderung sollte vorher schriftlich eingereicht
werden. Prof. Dr. Priese kann im März und April nicht an den Sitzungen des Fachbereichsrates teilnehmen,
legt aber Wert darauf, bei der Abstimmung dabei zu sein. Daher wird die endgültige Abstimmung erst im Mai
stattfinden.
- Informatik-Prüfungsordnung
Die neue Prüfungsordnung wurde
am 21.01.2002 im Staatsanzeiger veröffentlicht.
TOP 11: Personal
Nicht öffentlich.
TOP 12: Verschiedenes
Es soll einen Jour Fixe für FBR-Sitzungen geben, nämlich den jeweils ersten Mittwoch eines Monats. Die Sitzungen werden wegen fehlenden Geschirrs im zweiten Stockwerk des MD-Gebäudes wieder in MB016 stattfinden.
Wissenschaftliche Aussprachen sollen Mittwoch nachmittags stattfinden, wenn nicht gleichzeitig eine FBR-Sitzung
stattfindet.
Es wird betont, daß der Campus Koblenz-Metternich ein autofreier Campus ist. Die
FBR-Mitglieder sollen hier mit gutem Beispiel vorangehen.
Die nächste FBR-Sitzung findet am 06.03.2002 statt.
aufgeschrieben von Tobias Nold am
12.02.2002