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Informationen aus dem Bibliotheksausschuß

Vorsitzender: Prof Bátori,  Stellvertreter: Prof. Lautenbach 

Niederschrift der 1. Sitzung des Bibliotheksausschusses

Anwesend: alle Mitglieder mit Ausnahme von Herrn Steigner (entschuldigt) sowie als Gast Herr Ringleb
Mittwoch, 21. Januar 1998, 11 bis 12 Uhr, im Dekanat

TOP 1: Festlegung der Tagesordnung
Die vom Prodekan vorgeschlagene Tagesordnung wird übernommen.

TOP 2: Wahl eines Vorsitzenden
Herr Batori und Herr Lautenbach schlagen sich gegenseitig für das Amt des Vorsitzenden vor. Herr Batori erklärt sich
zur Kandidatur bereit und wird in offener Wahl einstimmig mit einer Enthaltung gewählt. Es wird die Frage aufgeworfen
und zustimmend beantwortet, ob es zweckmäßig sei, einen stellvertretenden Vorsitzenden zu wählen. Vorgeschlagen
wird Herr Lautenbach, der sich zur Kandidatur bereit erklärt und anschließend in offener Wahl einstimmig mit einer
Enthaltung gewählt wird.

Es wird vereinbart, daß beide gewählten ihr Amt erst mit Beginn der nächsten Sitzung antreten und der Prodekan die
begonnene Sitzung weiter leitet.

TOP 3: Bibliotheksversorgung am Standort Metternich
Auf Bitten des Ausschusses erläutert Herr Ringleb die Planungen der Bibliothek für die Zeit nach dem Umzug des
Fachbereichs Informatik. Die Lesesaalbestände der Informatik werden nach Metternich verbracht werden; dort werden
auch Handapparate und Semesterapparate aufgestellt. Die Ausleihe aus dem Magazin erfolgt über den OPAC, die
Altbestände verbleiben am Standort Oberwerth. Mit Beginn des Jahres 1999 soll von der Numerus-currens-Aufstellung
zur Systematischen Aufstellung zurückgekehrt werden; Neuzugänge aus der Informatik und den Anwendungsfächern
werden in Metternich aufgestellt. Eine Umarbeitung der Altbestände (d.h. bis einschließlich 1998) ist wegen des großen
damit verbundenen Aufwandes nicht vorgesehen. Die Umarbeitung erfordert für
Kerninformatik: 5104 Linguistik: 1391 Sozialwiss.: 814 Wirtschaftswiss.: 439 (WI-INF-Bücher gesamt 832)
(Information von Herrn Ringleb nachgereicht) Bände die nachträgliche systematische Einordnung; im übrigen muß die
Systematik auch für die bereits systematisierten Bände vereinheitlich werden. Für die Umarbeitung müssen nicht nur
neue Etiketten auf die Bücher geklebt werden, sondern die neue Aufstellungsbezeichnung muß auch in mehreren
elektronischen Katalogen nachgetragen werden.

Der Ausschuß diskutiert die mit der Erstellung von fachbezogenen Systematiken verbundenen Probleme. Er ist (ohne
allerdings die oben berichteten Zahlen zu kennen) der Auffassung, daß die nachträgliche systematische Zuordnung mit
Unterstützung des Fachbereichs unter Rückgriff auf die früher benutzte und an die ACM-Klassifikation angelehnte
Systematik geleistet werden kann. Für die Umarbeitung veranschlagt Herr Ringleb drei Personenjahre einer
Diplom-Bibliothekarin. Der Ausschuß diskutiert Möglichkeiten einer Informatik-Unterstützung für das Nachtragen der
neuen Signaturen in den elektronisch geführten Katalogen, ohne allerdings zu einem befriedigenden Ergebnis zu
kommen. Es wird vereinbart, in der nächsten Sitzung die Frage wieder aufzunehmen, wobei zuvor in den Instituten
erörtert werden soll, ob der Systematisierungsaufwand als vertretbar angesehen wird angesichts der Tatsache, daß die
Mehrzahl der Ausleihwünsche ohnehin über den OPAC mit seinen günstigen Suchmöglichkeiten abgewickelt wird.
Ferner soll im Fachbereich erörtert werden, in welchem Umfang dieser der Bibliothek finanzielle oder personelle
Unterstützung für die technische Umarbeitung (Etikettenkleben und Katalognachtragungen) anzubieten bereit ist.

Abschließend erörtert der Ausschuß die Lesesaal-Öffnungszeiten am Standort Metternich. Herr Ringleb geht von
einer Öffnungszeit von 9 bis 18 Uhr (Montag bis Donnerstag) bzw. bis 17 Uhr (Freitag) aus, was vom Ausschuß als
ausreichend angesehen wird.

TOP 4: Verschiedenes
Die anwesenden Mitglieder verabreden eine weitere Sitzung für Mittwoch, 4. Februar 1998, 10.45 bis 11.45 im
Dekanat. Zu dieser Sitzung ist mit diesem Entwurf einer Niederschrift eingeladen.

Für die Niederschrift: Klaus G. Troitzsch

Anm: Die Öffnungszeiten können nur mit (Hiwi-)Unterstützung des FB erreicht werden. (H.Ringleb) 


Zusammenfassung der 2. Sitzung vom 4. Februar 1998:

Es wird weiter über die Aufstellungsmethode der Bücher am Standort Metternich diskutiert. Dabei haben sich drei mögliche Varianten gezeigt:
  1. Altbestände 1978-1998 bleiben vorerst (d.h. bis 2000/2001) auf Oberwerth, Lesesaalbestände gehen mit bisheriger Signatur mit, Neuzugänge werde systematisch aufgestellt und entsprechend signiert und katalogisiert. Kosten: Keine.

  2. (Anm: Die Erfassung der Medien kann nicht vom derzeit vorhandenen Personal vorgenommen werden. Eine Einordnung der Werke in die Systematik muß entweder durch Mitarbeier der Informatik erfolgen oder in vorhanden Systematiken abgeguckt werden.)
  3. Altbestände gehen mit, werden aber im Numerus curens intermitens aufgestellt, sonst wie 1. Kosten: Aufbringung eines zusätzlichen "I" auf den Signaturen der Altbestände; Ergänzung der Katalogeinträge. (Laut H.Ringleb etwa 1,20 DM pro Buch)
  4. Altbestände und Neuzugänge werden systematisch in Metternich aufgestellt, Lesesaalbestände gehen mit bisherigen Signaturen mit. Kosten: Entwicklung der Systematik; Erfassen, Umsignieren und -katalogisieren von 8000-10000 Bänden.
Kombinationen der Varianten sind grundsätzlich möglich. Zum Beispiel können die Altbestände in Variante 2 im Laufe der Zeit in eine Aufstellungssystematik eingearbeitet werden. Variante 3 ist finanziell und vor allem zeitlich fragwürdig. Wie fein die Systematik ist, spielt für die Kosten kaum eine Rolle.
Offene Fragen:
! Übereinstimmung mit Systematiken anderer Fachbereiche.
? Einheitliche Struktur der Systematiken der Fachbereiche (FB 1 und FB 3 scheinen Variante 1 zu präferieren, FB2 noch unentschlossen)

Im Fachsbereichrat ist diese Problematik nun bekannt und die einzelnen Vertreter der Gruppen wurden aufgefordert, die Einstellungen zu dieser Problematik zu erfragen. Ein Beschluß zur Vorgehensweise soll auf der nächsten Fachbereichsratsitzung gefasst werden.

Zu den Öffnungzeiten auf dem neuen Campus (9.00-18.00/17.00) wurde durch Herrn Ringleb nochmals darauf hingewiesen, daß durch das der Bibliothek zur Verfügung stehende Personal eine Öffnungszeit von Mo-Do: 9.00-16.00 und Fr: 9.00-14.00 gewährleistet werden kann. Die darüberhinausgehenden Stunden müssten durch eine Hilfskraft der Informatik in der Übergangszeit übernommen werden. Dieser Punkt wurde im Fachbereichsrat noch nicht angesprochen.

Klaus G. Troitzsch, Andre Büsen


Niederschrift der 3.Sitzung des Bibliotheksausschusses (Entwurf)

Anwesend: Alle Mitglieder bis auf H.Hampe (entschuldigt) und H.Steigner sowie als Gast H.Ringleb
Mittwoch, 18. Februar 1998, 11.15 bis 12.00 im Dekanat

TOP 1: Festlegung der Tagesordnung
Die vom Vorsitzenden vorgeschlagene Tagesordnung wird übernommen.

TOP 2: Niederschriften
H.Büsen wird mit der Niederschrift dieser und weiterer Sitzungen beauftragt. Er soll durch die anderen Mitglieder unterstützt werden.

TOP 3: Bibliotheksversorgung am Standort Metternich in der Übergangsphase
Herr Ringleb hat von Fr.Bartusel die Pläne der Bibliotheksräume für die Übergangszeit in Metternicht bekommen. Bei der Einrichtungsplanung durch H.Ringleb hat sich herausgestellt, daß es in den Räumen ein gravierendes Platzproblem gibt. Bei Einrichtung mit einer Ausleihtheke, 4 OPAC-Plätzen, 23 Lesesaalplätzen und den derzeitigen Beständen des Lesesaals bleibt nur Platz für etwa 840 Bücher! Daraus ergibt sich, daß eine Aufstellung der Altbestände in diesen Räumen in keiner Weise möglich sein wird. Einen weiteren Raum zur Verfügung zu stellen ist aus organisatorischen und Platzgründen nicht möglich. Es bleibt also so, wie in der 1. Sitzung bereits besprochen. Die Versorgung in Metternich wird als Außenstelle der Bibliothek Oberwerth organisiert. Über das OPAC-System können alle Medien bestellt werden. Die Bestellungen sollen durch den Fahrdienst nach Metternich gebracht werden. Einzelheiten dazu sind noch zu klären.
Der Bibliotheksausschuß erörtert die Möglichkeit, die Zahl der Lesesaalplätze zugunsten von weiteren Regalen verringern. Dadurch soll zumindest eine Aufstellung aller Neuanschaffungen bis 2001 am Standort Metternich ermöglicht werden.
 

Der Bibliotheksausschuß fast den Beschluß, daß alle Neuanschaffungen in Metternich aufgestellt werden sollen. Dazu ist eine Reduzierung der Lesesaalplätze auf 11 Plätze notwendig.
Die Problemstellung aus der 2.Sitzung ist damit entschärft. Die Altbestände verbleiben ohnehin bis etwa 2001 am Standort Oberwerth, so daß eine Entscheidung über die Altbestände im Moment nicht mehr notwendig ist. Die Planung für 2001 sollte jedoch rechzeitig begonnen werden! Offen ist weiterhin die Frage, nach welchem System die Neuanschaffungen aufgestellt werden sollen. Der Bibliotheksausschuß sieht hier drei praktikable Möglichkeiten.
  1. Eine Aufstellung nach Numerus curens der Informatik. Sozusagen eine große Systematikklasse nur mit Informatikbüchern.
  2. Eine Aufstellung nach Kerninformatik und den einzelnen Anwendungsfächer getrennt, darunter Numerus curens. Es entstehen vier Systematikklassen.
  3. Wie 2., jedoch mit einer feiner aufgegliederten Systematik. Es würden etwa 15-20 Systematikklassen entstehen, die noch zu erstellen sind.
Eine deutlich feinere Systematik ist in unserer Bibliothek aus personellen Gründen nicht möglich und in Anbetracht der Bestände auch nicht sinnvoll.

Der Fachbereichsrat wird aufgefordert, die Aufstellungsystematik zu diskutieren und einen Beschluß zu fassen, was vom Fachbereich gewünscht wird. Die letzte Entscheidung über die Aufstellung liegt bei der Bibliothek.

TOP 5: Verschiedenes
Ein Termin für die nächste Sitzung wurde nicht festgelegt. Der Auschuß wird kurzfristig einen Termin bei Bedarf für die nächste Sitzung verabreden.

Für die Niederschrift: Andre Büsen
 

Aus dem Fachbereichsrat

Die Stimmungslage bei Mitarbeitern und Studierenden hat gezeigt, das eine Aufstellungsystematik am neuen Standort der Bibliothek gewünscht wird. Der FBR beauftragt den Bibliotheksausschuß eine Systematik zu erstellen, die Anwendbarkeit zu prüfen und die Ergebnisse vorzulegen. Die Systematik soll sich in einer Größenordnung von etwa 20 Klassen bewegen. Der FBR stimmt hier den Vorüberlegungen des Bibliotheksausschusses zu, daß eine deutlich feinere Systematik nicht sinnvoll ist. Der FBR wird dann in einer der nächsten Sitzungen über die Systematik und das gewünschte Verfahren bezüglich der Altbestände einen Beschluß fassen.
Der FBR nimmt den Beschluß des Bib.ausschusses bezüglich der Streichung von Lesesaalplätzen zugunsten der Aufstellfläche für Neuanschaffungen zustimmend zur Kenntnis.
Es wurde nochmals explizid nach den Kosten für ein Einarbeiten der Altbestände gefragt. Das muß vom Bib.ausschuß ebenfalls geklärt werden.


Editor:  Andre Büsen     Erstellt: 04.02.1998    Letzte Änderung: 06.03.1998